… Ardenku-Verlag

Ich weiß nicht, wann ich zum ersten Mal Kontakt mit Petra Holtmann vom Ardenku Verlag hatte, es muss vor der Planung meines Buches „Hagen – Porträt einer Stadt“ gewesen sein, denn in dem Buch habe ich sie bereits porträtiert. Vielleicht haben wir uns sogar beim Interview für das Porträt kennengelernt. Im gleichen Jahr erschien mein erster Artikel im Hagen-Buch, einer zentralen Veröffentlichung des Ardenku-Verlags. Ich, als berufliche Wanderreisende, war damals fasziniert, dass Petra Holtmann ihr Leben lang in Hagen gelebt hat, in Boele aufgewachsen, von hier aus zum Studium nach Bochum und Münster gependelt – da passt für eine Kunstgeschichtlerin ein Verlag, der Bücher für und über Hagen herausgibt, optimal. Was vor über 20 Jahren aus einer Not heraus begann, hat sich zu einer wichtigen Größe in Hagen entwickelt.

Angefangen hat alles mit einem Architekturführer für Hagen, den sie mit einer Freundin für einen Verlag geschrieben hatte. Als die aufwendige Arbeit fertig war, meldete der Verlag Insolvenz an. Damit die Arbeit nicht völlig vergeblich war, gründete Petra Holtmann mit ihrer Freundin kurzerhand einen Verlag und bastelte aus ihren Herzensthemen Architektur, Denkmal und Kunst einen Verlagsnamen: Ardenku. Zu den Büchern aus diesen Bereichen gesellte sich Ende der 90er-Jahre das HagenBuch, das jährlich in Kooperation mit dem Heimatbund Hagen e. V. im Ardenku-Verlag erscheint. Aus den Kontakten mit Künstlern, die sich über die Verlagstätigkeit entwickelten, ergab sich irgendwann die Idee, die Verlagsräume als Galerie zu nutzen und den Verlag um die Ardenku-Galerie zu erweitern. Meine Kontakte zur Galerie bestehen allerdings nur im Besuch von Ausstellungen und Blogbeiträgen über die Künstler. Aber im Ardenku-Verlag ist 2017 mein Herzensprojekt „Mordstouren aus Hagen“, eine Sammlung von Kurzkrimis, deren Ermittlungsstationen ich so gelegt habe, dass man die Geschichten beim Nachwandern lesen kann. Bei der Recherche habe ich mehr als einmal in alten HagenBüchern gestöbert, für Informationen über die Stadt gilt auf jeden Fall: Hagen ist … Ardenku-Verlag!

Gemeinsame Projekte mit dem Ardenku-Verlag

  • Artikel für das HagenBuch 2015 über Wolf1789 (2014)
  • Artikel für das HagenBuch 2016 über Streetart in Hagen (2015)
  • Buch „Mordstouren in Hagen“ (Ardenku-Verlag 2017)
  • Artikel für das HagenBuch 2017 über Extrabreit (2017)

Profile im Internet

www.ardenkuverlag.de

www.ardenkugalerie.de

Facebookseite des Ardenku-Verlags

Beiträge in meinen Blogs

Mordstouren – vom Krimi-Schreibtisch geplaudert

Werke von Hermann Landefeld in der Ardenku-Galerie

Ruth Eckstein in der Ardenku-Galerie

Eva Niestrath-Berger – Werke aus Papier, Stoff & Co.

Neue Bücher über Hagen

Reinhard Alexander Hilker: Hagen – Bauhaus – Hagen

Präsentation des Hagen-Buchs 2016

Vom Verschwinden der Wirklichkeit

Goggo, Gummibaum & Nierentisch

 

… Buchbinderei Gründer

Nicht erst, aber ganz besonders seit ich Kunstwerke aus Papier gestalte, ist Hagen für mich die Buchbinderei Gründer. Wenn ich denke, ich hätte alles Atlas- und Straßenkartenpapier mit meiner kleinen Schlagschere schneiden müssen, dann wären nie 1.000 Kraniche zustande gekommen. Auch sonst erhalte ich von Eileen Gründer, der Buchbinderin, viele praktische Tipps zum Werkstoff Papier und sie lässt sich auch leicht überreden, mich auf Papiermessen und zu Papierkunst-Ausstellungen zu begleiten – wo ich dann oft nebenbei kleine Nachhilfestunden in Sachen Buchbinderei und Papiertechnik bekomme.

Als Papierfreak hat sie meine Papierprojekte vom ersten Moment an unterstützt und war eine der wenigen, die wussten, woran ich werkele, ehe ich es im Oktober 2016 das erste Mal der Öffentlichkeit präsentiert habe – übrigens mit einem einzigartigen Gästebuch, das sie als Geschenk für mich hergestellt hat. 2018 durfte ich im Rahmen von „Planet Hagen“ in ihrer Buchbinderei ausstellen und wir haben uns erstmals zusammen an Weihnachtsmärkten beteiligt. Das Jahr in Gotha habe ich natürlich in einem Kalender aus ihrer Werkstatt dokumentiert und was ich darüber hinaus notieren wollte, wahlweise in einem Notizbuch im Faltschiffchen-Design oder in einem Collegeblock-Buch mit eigenem Umschlag. 2020 werden wir – hoffentlich – beide beim „Kunst Hand Werk“-Markt auf Zeche Zollern sein dürfen und in meinem übernächsten Roman wird etwas aus Papier vorkommen, das sie dann nachwerkeln darf.

Eileen Gründer hat ihre Buchbinderei seit 2009 in Hagen. Sie ist die vierte Buchbinderin in der Werkstatt, die 1953 von der Buchbindemeisterin Marianne Proll eingerichtet wurde, weshalb man beim Besuch ihrer Räume gefangen wird von den tollen alten Maschinen. Buchbinderei ist eben auch ein Handwerk und übrigens mehr als Bücherbinden! Wer ein Faible für Papier hat wie ich, für den ist Hagen auf jeden Fall auch die Buchbinderei Gründer.

Gemeinsame Projekte mit der Buchbinderei Gründer

  • Binden von Büchern für Lesungen und als Geschenke
  • Beratung in Sachen Papier
  • Ausstellung im Rahmen von Planet Hagen 2018
  • Gemeinsamer Standtag auf dem Hagener Weihnachtsmarkt 2017
  • Gemeinsamer Stand beim Weihnachtsmarkt auf Schloss Werdringen 2018
  • Unterstützung bei der Aktion „1000 Kraniche für den Frieden“

Profile im Internet

www.buchbinderei-gruender.de

Buchbinderei Gründer bei Facebook

Special zur Buchmesse: Blick in eine Buchbinderei

Buchbinderei

 

… Reisebüro An der Springe

Manche Projekte ergeben sich aus Gesprächen über völlig andere Themen! So entstand ein verrücktes Projekt, das ich mir in diesem Spätsommer wegen und gegen Corona geleistet habe. 99 Tage werde ich im Reisebüro an der Springe von Eva Grund ein Teilzeitzuhause haben. Ich habe Papierarbeiten dort ausgestellt, bin mittwochnachmittags dort für Werkstattlesungen, Origami-Sprechstunden und PR-Beratung und zwinge mich, jeden Tag in einem Posting über mich und meine berufliche und künstlerische Entwicklung nachzudenken und auch zu informieren, weil ich festgestellt habe, dass viele selbst in meinem näheren Umfeld nicht wissen, was ich in Stuttgart und Bochum gemacht habe.

Ich erinnere mich noch genau daran, wann und wie ich Eva Grund kennengelernt habe. Bei der Präsentation des Krimis „Mord an der Volme“, den ich mit der Facebook-Gruppe geschrieben habe. Eva brachte Bernd Hoffmann ein großes Geschenk mit und mir eine Rose, obwohl sie mich nicht kannte. Das war vor sieben Jahren, wie die Zeit vergangen ist. Seither sind wir uns immer wieder begegnet und im letzten Jahr hat sie mich eingeladen, bei ihrem Tag der offenen Tür auszustellen. Seither hängen die Bilder in dem Ladenlokal an der Frankfurter Straße 88 und haben derzeit Gesellschaft von anderen Papierarbeiten.

Das Reisebüro in dem Ladenlokal gibt es seit dem 2. November 2005, das werden im November 15 Jahre. Die Entwicklung ging kontinuierlich aufwärts und für dieses Jahr zeichnete sich ab, dass es das erfolgreichste Geschäftsjahr werden würde. Dann kam Corona – doch die Reiseverkehrsfrau, die sich diesen Berufstraum mit zwei kleinen Kindern und Geld verdienen erfüllt hat, lässt sich nicht unterkriegen. Auch wenn ihr ihre Kundinnen und Kunden fehlen, die Beratung, Betreuung und mentale Begleitung der Menschen war es schließlich, die sie zum Traumberuf geführt hat, als sie vor gut 30 Jahren aus Polen nach Hagen kam. Für sie gibt es keinen Feierabend, Ihre KundInnen dürfen sie rund um die Uhr kontaktieren. Da wird im Pandemie-Notfall auch schon mal eine WhatsApp-Gruppe mit Kunde im Urlaubsgebiet, Familie in Deutschland und Eva Grund eröffnet, um zu managen, dass die Eltern aus Neuseeland nach Hause kommen. Die Corona-Zeit nutzt sie, um weiter über ihr Herzensprojekt nachzudenken, ein Programm für alleinreisende Frauen. Hier vernetzt sie Frauen zwischen 22 und 88, ob sie den ersten Urlaub ohne Eltern machen möchten, sportliche Ambitionen haben, nicht gerne alleine verreisen oder nach dem Verlust eines Partners oder einer Partnerin plötzlich allein sind und Gesellschaft suchen. Mit ihrem großen Herzen für andere Menschen ist Eva Grund mit dem Reisebüro an der Springe Hagen.

Gemeinsame Projekte mit dem Reisebüro an der Springe

  • Präsentation meiner Papierarbeiten beim Tag der offenen Tür 2019
  • Ausstellung einiger Werke aus Atlas- und Reisekatalog-Papier
  • Untermieterin im Ladenlokal, Frankfurter Straße 88

Profile im Internet

Internetseite

Facebook-Seite vom Reisebüro an der Springe

… Stadtbücherei Hagen

Kulturrucksack „Bauhaus“ (2019)

An den ersten Kontakt mit der Stadtbücherei Hagen erinnere ich mich, auf meinen Vorschlag, Workshops in den Ferien anzubieten, gab es ein Gespräch in der Stadtbücherei. Daraus hat sich ein Vorlese- und Schreibworkshop mit „Grusel und Finster“ ergeben und gab es eine lange Kommunikationspause. Sicher auch, weil ich gleichzeitig fünf Lerncenter betreut habe und mir die Zeit für zusätzliche Veranstaltungen fehlte. Aber dann gab es ein erneutes Gespräch, bei dem ich einen regelmäßigen Schreibtreff vorgeschlagen habe, wie ich ihn mir als Kind in der vorinternetlichen Zeit gewünscht hätte. 2017 fand schließlich der erste Schreibtreff im Rahmen von Schreibland NRW statt und 2016 bereits der erste Workshop im Rahmen des Kulturrucksacks.

Kulturrucksack „LitArt“ (2018)

Seither darf ich immer wieder mit Kindern und Jugendlichen Geschichten erfinden, Texte schreiben und diese kreativ umsetzen. Ich gebe zu, ich habe immer noch keinen Leseausweis, weil ich die Bücher, die ich lese, immer gerne behalte, schon weil ich darin oft Anmerkungen mache. Aber ich bin ein großer Fan der Veranstaltungen, die in der Bücherei auf der Springe stattfinden – sicher auch in den Zweigstellen Hohenlimburg und Haspe. Ach ja, in Haspe habe ich 2019 zwischen Gotha und Hagen aus meinen „Mordstouren in Hagen“ gelesen, man macht ja doch mehr, als man erinnert 🙂 – Hautpsache, ich vergesse den Weg zu der Stadtbücherei auf der Springe und den Zweigstellen nicht, Hagen ist schließlich auch Stadtbücherei Hagen.

Gemeinsame Projekte mit der Stadtbücherei Hagen

  • Vorlese- und Schreibworkshop „Grusel & Finster“
  • Schreibtreff „Helden und andere Geschichten“ (seit 2017)
  • Kulturrucksack 2019 „Bauhaus“
  • Kulturrucksack 2018 „LitArt“
  • Kulturrucksack 2016 „LitMotion“
  • Kulturrucksack 2015 „Ein Plakat für Hagen“
  • Lesung „Mordstouren in Hagen“ (2019)
  • geplant: Kulturrucksack „Stadtentdecker“ (2020)
  • geplant: Schreibland „Stadtentdecker“ (2020)

Profile im Internet

Website der Stadtbücherei Hagen

Stadtbücherei Hagen bei Facebook

Die StadtEntdecker“ – ein besonderes Schreibprojekt

Form, Farbe, Bauhaus in den Sommerferien

LitArt-Workshop in der Stadtbücherei Hagen

LitArt – Literatur & Graffiti in der Stadtbücherei

Schreibtreff „Helden & andere Geschichten“

Hagen goes Schreibland NRW

Das MitSingDing – Rudelsingen in der Stadtbücherei

LitMotion – Literatur in Bewegung bringen

LitMotion – bewegte Literatur

Auf der Reise zu den Sternen

Reise zu den Sternen mit Musik & Literatur

Euer Plakat für Hagen – Endspurt

Weitere Beiträge in meinem AutorenBlog

… Theater an der Volme

Manche Freundinnen oder Freunde behaupten, das Theater an der Volme sei mein zweites Wohnzimmer. Ganz so ist es nicht, aber es ist mein Buchpremieren-Wohnzimmer und hier bin ich gerne, um in guten wie in schlechten Zeiten für ein paar Stunden den Alltag zu vergessen. Dabei war der allererste Kontakt gar nicht so vielversprechend.

Ich erinnere mich an eine Pressenotiz, dass in Hagen ein neues Theater eröffnet, habe im September 2011 eine E-Mail geschickt, im Januar 2012 Indra Janorschke über die Businessplattform Xing kontaktiert und nie eine Antwort bekommen. Bis heute nicht. So habe ich die ersten Premieren und Auftritte verpasst und ich gebe es zu, das wurmt mich bis heute. Als ich jetzt den Artikel für das HagenBuch 2021 (Ardenku Verlag) geschrieben habe, weil das Theater an der Volme 2021 – hoffentlich – zehn Jahre alt wird, dachte ich es wieder. Schade, dass ich nicht vom ersten Tag an dabei war. Dafür waren meine ersten Live-Kontakte mit Dario Weberg und Indra Janorschke inspirierend.

Meine Ausstellung „Vielfalt aus Papier“ 2020

Zum ersten Mal im Theater an der Volme war ich bei einem der Business-Breakfasts, die Bo Backström organisierte. Ich weiß nicht mehr, ob Dario Weberg Auszüge aus dem Kästner-Programm vorgetragen hat oder ich nur im Programmheft gesehen habe, dass es auch einen Kästner-Abend gab- für mich war jedenfalls klar: Hier werde ich meinen 50. Geburtstag mit Erich Kästner feiern. Dazu muss man wissen, dass ich vor knapp 30 Jahren über Erich Kästner promoviert und noch immer ein Faible für ihn habe.

Im Oktober 2012 habe ich dort meinen Geburtstag gefeiert und seitdem fast keine Premiere verpasst habe. Die meisten Premieren habe ich sogar mit der Kamera und in meinem Blog dokumentiert.

2013 fand im Theater an der Volme die Buchpremiere meines ersten Romans statt, mit musikalischer Begleitung vom Hauspianisten Martin Brödermann!

2016 durfte ich hier meine ersten Literaturart-Bilder ausstellen und 2019 meine Rückkehr aus Gotha feiern.

Wenn also etwas für mich Hagen ist, dann ist es das Theater an der Volme.

Buchpremiere „Brandbücher“ am 7. Oktober 2013

Gemeinsame Projekte mit dem Theater an der Volme

  • Meine Premieren-Lesungen
  • Gemeinsames Programm zum 85. Jahrestag der Bücherverbrennung im Mai 2018
  • Ausstellungen „Literatur einmal anders“ (2016) und „Vielfalt aus Papier“ (2020)
  • Fotos von Theaterpremieren

Profile im Internet

www.theaterandervolme.de

Theater an der Volme bei Facebook

Beiträge in meinem Blog zum Theater an der Volme

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